Der Stabmixer: Marktführer Braun gibt Einblicke in Deutschlands beliebten Küchenklassiker

Teil 2

Seit der Patent­an­mel­dung 1950 durch den Schwei­zer Roger Per­rin­jaquet und der Markt­ein­füh­rung vor rund 64 Jah­ren gehört der Stab­mi­xer heute für die ganze Fami­lie offi­zi­ell zur Grund­aus­stat­tung in der Küche. An einer Marke ist dabei kein Vor­bei­kom­men: Braun. Nur wenige Jahre nach Roger Per­rin­jaquet hat die deut­sche Desi­gnikone Braun 1966 ihren ers­ten Stab­mi­xer auf den Markt gebracht. Gestal­tet wurde er unter der Lei­tung des dama­li­gen Chef­de­si­gners Die­ter Rams, der über 40 Jahre für Braun tätig war. In die­ser Zeit wurde er zur Desi­gn­le­gende und zum Begrün­der der noch heute gel­ten­den 10 Desi­gn­re­geln. Er gestal­tete unzäh­lige Braun Pro­dukte, von der Ste­reo­an­lage bis zum Küchen­ge­rät, die heute sogar von Kunst­mu­seen aus­ge­stellt werden.

Braun_Meilensteine

Der Ursprung – erst Design erweckt Funk­tion zum Leben
Aktu­ell ver­kauft der Markt­füh­rer welt­weit rund 3 Mil­lio­nen Stab­mi­xer im Jahr und hat die beliebte Küchen­hilfe zu einem ech­ten Mul­ti­ta­lent vom Griff bis zum Mix­fuß wei­ter­ent­wi­ckelt. Das Geheim­nis: die Kom­bi­na­tion von Design und Inge­nieurs­kunst – und fast 100 Jahre Erfah­rung. „Maxi­male Reduk­tion, Ein­fach­heit in der Bedie­nung, klare Linien, Sym­me­trie und iko­ni­sche For­men der Bedien­ele­mente – all das ver­schmilzt mit dem Know-how unse­rer Inge­nieure“, erläu­tert der heu­tige Chef­de­si­gner Duy Phong Vu. So revo­lu­tio­nier­ten die Inge­nieure gemein­sam mit dem Braun Design­team 1995 den Stab­mi­xer unter ande­rem im Hin­blick auf Rei­ni­gung. Die Neu­heit: Der Bedien­schal­ter und der Griff des Stab­mi­xers wur­den mit einem wei­chen, ergo­no­mi­schen Kunst­stoff bedeckt. Durch diese Inno­va­tion kann sich kein Schmutz mehr in die Rit­zen des Schal­ters legen und der Stab­mi­xer kann ein­fach mit einem feuch­ten Tuch gerei­nigt werden.

Ergo­no­mie wei­ter­ge­dacht: Ein Fin­ger­druck steu­ert pure Kraft
Die Ver­bin­dung von Design und Tech­no­lo­gie hat bei Braun im Laufe der Jahre viele wei­tere Inno­va­tio­nen her­vor­ge­bracht. So zum Bei­spiel bei einer der wich­tigs­ten Eigen­schaf­ten eines Stab­mi­xers – der Hand­ha­bung. Braun hat mit drei Fines­sen die ein­hän­dige Bedie­nung kom­for­ta­bler gestal­tet. Finesse 1: das Design. Der Griff eines Braun Stab­mi­xers liegt durch sein ergo­no­mi­sches Design opti­mal in der Hand. Finesse 2: die Ober­flä­chen­über­gänge. Geschickte Kom­bi­na­tio­nen ver­schie­de­ner Mate­ria­lien wie glat­ter Kunst­stoff und rutsch­fes­ten Gum­mie­run­gen schmei­cheln der Hand und sor­gen für Griff­si­cher­heit. Finesse 3: ein­fa­che und prä­zise Steue­rung. In das 1.000 Watt starke Power­pa­ket – den Mul­ti­Quick 9 – wurde ein tech­no­lo­gi­scher Sprung inte­griert: die stu­fen­lose Geschwin­dig­keits­an­pas­sung, die „SmartSpeed-Technologie“. Statt per Knopf­druck eine fixe Geschwin­dig­keits­stufe aus­zu­wäh­len, lässt sich der gewünschte Pürier­grad mit dem MQ9 durch lang­sa­mes „Anfah­ren“ oder gefühl­vol­les „Abbrem­sen“ – wie mit dem Gas­pe­dal eines Autos – intui­tiv und mühe­los mit einer Hand erzie­len, zum Bei­spiel für leckere Dips wie Hum­mus oder Baba Ghanoush.

Sau­be­res Arbei­ten mit durch­dach­tem Design
Ob Wei­ter­ent­wick­lun­gen der Hand­ha­bung durch zum Bei­spiel die Smart­Speed Tech­no­lo­gie oder die Welt­neu­heit ActiveB­lade – die Inno­va­tio­nen zei­gen: Redu­zier­tes, funk­tio­na­les Design ist die Kern­richt­li­nie in der Pro­dukt­ent­wick­lung und hat Braun bereits über 100 inter­na­tio­nale Design­preise ein­ge­bracht. „Auch der Mix­fuß zeigt, wie Design und Tech­no­lo­gie zur Ein­heit ver­schmel­zen“, erläu­tert Braun Chef­de­si­gner Duy Phong Vu. „Die geschwun­gene Gestal­tung und die Abrun­dun­gen, kom­bi­niert mit den sechs Aus­spa­run­gen, sor­gen unter ande­rem dafür, dass der Fuß – selbst wenn er wäh­rend des Pürier­pro­zes­ses zum Bei­spiel aus der hei­ßen Suppe gezo­gen wird – kaum bis gar keine Sprit­zer ver­ur­sacht. So unter­stützt das Design die Funk­tion.“ Und die frisch zube­rei­tete Suppe kann in der sau­be­ren Küche genos­sen wer­den. Dazu sorgt die Form des Fußes für eine stär­kere Strö­mungs­bil­dung, die die Lebens­mit­tel nach innen zieht, ohne sich am Boden des Top­fes fest­zu­sau­gen. Ein wei­te­res High­light: Die Power­Bell Plus Tech­no­lo­gie mit einer zusätz­li­chen Mahl­klinge auf den Pürier­mes­sern, mit der mehr Schnitte pro Rota­tion und damit noch fei­nere Pürie­r­er­geb­nisse erzielt werden.

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